Forschungsverbund Windenergie

Gemeinsam forschen für den Wandel

Die in den letzten Jahren fortschreitende Professionalisierung der Windenergiebranche, die sich zunehmend als globaler Vorreiter für innovative und nachhaltige Produktentwicklung qualifiziert, setzt auch den Standard für die begleitende und unterstützende Forschung. Höchste Anforderungen an eine fundierte und abgesicherte Entwicklung von Produkte für extreme Umwelt- und Betriebsbedingungen sind die Herausforderungen, denen sich die Windenergieforschung und -entwicklung zu stellen hat. Windenergieanlagen sind komplexe Produkte, die Erkenntnisse aus einer breiten Spanne von natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen vereinen.

Der Forschungsverbund Windenergie (FVWE), bestehend aus den Partnern DLR, ForWind – Zentrum für Windenergieforschung und Fraunhofer IWES Nordwest, stellt sich genau diesen Anforderungen. Durch die Bündelung von ausgewiesener Expertise und herausragender Forschungsinfrastruktur stellt der Forschungsverbund der Windenergiebranche ein weltweit einmaliges Innovationspotenzial bereit. Für Hersteller, Zulieferer und Betreiber ist der FVWE idealer Partner bei Technologieentwicklungen – von der Konzeption bis zur Produkteinführung, vom Design mit virtuellen Methoden über den experimentellen Test und die Modellvalidierung bis hin zur Automatisierung in der Produktion.

Auch systemische Fragestellungen dieser global wachsenden Säule der Energieversorgung können vom FVWE mit seinen mehr als 600 ForscherInnen in voller Tiefe und Breite kompetent bearbeitet werden. Die Forschung schafft dabei quantifizierbare und kostensenkende Mehrwerte – durch Effizienzerhöhungen, die Verkürzung von abgesicherten Entwicklungen bis hin zur Zertifizierung, Fertigungsoptimierungen und mehr Ausfallsicherheit im Betrieb.

Die Kooperation der drei Partner ermöglicht den unkomplizierten Zugriff auf eine weltweit einmalige Infrastruktur, gewährleistet Technologietransfer aus der Luftfahrt und stellt die Verknüpfung mit der universitären Forschung und Lehre sicher.

Jahresbericht Forschungsverbund